Gemeinde Erligheim

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├ľffentliche Vergabe - Angebot bei ├ľffentlicher Ausschreibung oder offenem Verfahren abgeben

Bei der ├ľffentlichen Ausschreibung (national) k├Ânnen alle Unternehmen, die die gew├╝nschten Leistungen anbieten, Angebote abgeben. Dies gilt auch f├╝r das offene Verfahren. Dieses ist durchzuf├╝hren, wenn das Auftragsvolumen den Schwellenwert ├╝berschreitet.

Der ├Âffentliche Auftraggeber (Vergabestelle) gibt die Ausschreibungen ├╝ber spezielle Ausschreibungsmedien bekannt. Er fordert damit eine unbeschr├Ąnkte Anzahl von Unternehmen zur Abgabe von Angeboten auf.

Hinweis: EU-Ausschreibungen m├╝ssen in jedem Fall im EU-Amtsblatt ver├Âffentlicht werden.

Generelle Zuständigkeit:

die Vergabestelle

Voraussetzungen:

Die Abgabe Ihres Angebots ist an keine Voraussetzungen gekn├╝pft. Ihr Angebot muss die inhaltlichen und formellen Anforderungen erf├╝llen, die in den Ausschreibungsunterlagen jeweils beschrieben sind.

Unterlagen:

Welche Unterlagen, Muster oder Proben Sie bei der Abgabe Ihres Angebots ben├Âtigen, entnehmen Sie den Ausschreibungsunterlagen.

Ablauf:

Die Vergabestelle ver├Âffentlicht die Ausschreibung in den Ausschreibungsmedien. In der Auftragsbekanntmachung ist eine elektronische Adrese angegeben, unter der die Vergabeunterlagen abgerufen werden k├Ânnen.

Bei der Erstellung eines Angebots m├╝ssen Sie verschiedene formelle und inhaltliche Anforderungen beachten, zum Beispiel:

  • die fristgerechte Einhaltung des Abgabetermins,
  • die Kennzeichnung der Nebenangebote (soweit zugelassen),
  • vollst├Ąndige und unterschriebene Unterlagen,
  • die vollst├Ąndige Eintragung der geforderten Preise sowie
  • die vom Auftraggeber l├╝ckenlos geforderten Erkl├Ąrungen und Nachweise.

Au├čerdem m├╝ssen Sie gew├Ąhrleisten, dass Sie keine ├änderungen an den Vertragsunterlagen vorgenommen haben. Das Anf├╝gen Ihrer eigenen Allgemeinen Gesch├Ąftsbedingungen w├╝rde auch eine solche unzul├Ąssige ├änderung darstellen.

Die ausgef├╝llten Ausschreibungsunterlagen ├╝bermitteln Sie in der in den Unterlagen angegebenen Form an die Vergabestelle. Mit der Post geschickte oder pers├Ânlich ├╝bergebene Ausschreibungsunterlagen m├╝ssen unterschrieben, in einem verschlossenen Umschlag und deutlich als Angebot gekennzeichnet sein.

Die Vergabestelle darf die Angebote erst nach Ablauf der Angebotsfrist ├Âffnen.

Sie pr├╝ft ordnungs- und fristgem├Ą├č eingegangene Angebote nach folgenden Kriterien:

  • Vollst├Ąndigkeit
  • fachliche Richtigkeit und
  • rechnerische Richtigkeit

Die Vergabestelle erteilt den Zuschlag in der Regel schriftlich. Er gilt gleichzeitig als Vertragsabschluss. Danach informiert sie nicht ber├╝cksichtigte Bieter und macht die Vergabe ├Âffentlich bekannt.

Kosten:

Den Aufwand f├╝r die Bearbeitung des Angebots m├╝ssen Sie tragen. Ausnahme ist die Aufforderung der Vergabestelle an anbietende Unternehmen, Entw├╝rfe, Pl├Ąne, Zeichnungen, Berechnungen oder andere Unterlagen auszuarbeiten, die ├╝blicherweise nicht Bestandteil sind. Dann muss sie diese Leistungeneinheitlich und angemessen verg├╝ten.

Frist:

Die Vergabestelle muss eine ausreichende Angebotsfrist einr├Ąumen. Beim offenen Verfahren betr├Ągt die Angebotsfrist mindestens 35 Tage.

Rechtsgrundlage:

Lebenslagen:

Freigabevermerk:

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zust├Ąndigen Stellen. Das Wirtschaftsministerium hat dessen ausf├╝hrliche Fassung am 08.11.2018 freigegeben.